• v.l.n.r.: Eike Hallitzky, Kreisrat Passau, Brigitte Steidele, 3. Bgm. Bad Füssing, Christian Grünberger, 1. Bgm. Hutthurm, Toni Schuberl, Abgeordneter im Bayer. Landtag (Foto: Schoyerer)

Bgm. Christian Grünberger unterstützt ÖPNV-Ausbau in alle Richtungen

Toni Schuberl traf sich mit dem neuen Bürgermeister von Hutthurm, Christian Grünberger

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20. Jul. 2020 –

(Hutthurm) Zu einem ausführlichen Informationsaustausch trafen sich Toni Schuberl, grüner Abgeordneter im Bayer. Landtag, die grüne Kreisrätin und dritte Bürgermeisterin von Bad Füssing Brigitte Steidele und der Landesvorsitzende der Grünen und Kreisrat Eike Hallitzky im Rathaus mit dem neuen Bürgermeister von Hutthurm, Christian Grünberger.
Dabei wurden sehr viele politische Gemeinsamkeiten deutlich. Einem Herzensanliegen von Schuberl – einem Verkehrsverbund ‚Donau-Wald‘ unter Einbeziehung der vorhandener Schienen – stand Bgm. Grünberger sehr offen gegenüber: „Es ist klar, dass die Schiene vor allem für den Landkreis Freyung-Grafenau von erheblicher Bedeutung ist. Großräumlich betrachtet bildet sie das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, daher stehe ich einem Regelbetrieb der Ilztalbahn nicht negativ gegenüber“ sagte Grünberger und betonte dabei, dass es keinesfalls zu einer Verschlechterung der Busanbindung kommen dürfe.

Da waren sich die Teilnehmer des Gesprächs sehr einig. Der Ausbau der Schiene und die Verzahnung mit den Buslinien führe vielmehr zu einer Verbesserung des gesamten ÖPNV, betonte Schuberl. Davon werde auch Hutthurm profitieren. Brigitte Steidele sagte zu, im Verkehrsausschuss des Passauer Kreistages einen neuen Anlauf für die Potentialanalyse der Ilztalbahn unternehmen zu wollen. Das Signal aus den Kommunen, wonach nun sowohl in Hutthurm als auch in Röhrnbach Befürworter der Ilztalbahn im Rathaus sitzen, müsse auch im Landkreis gehört werden.


Hallitzky betonte die stetig steigende Wichtigkeit von ausgebauten Fahrradwegen, insbesondere in Hinblick auf die steigende E-Bike Dichte. Dies könnte auch im Bereich Hutthurm mehr ausgebaut werden. “Erste gemeinsame Überlegungen zusammen mit der Nachbargemeinde Büchlberg sind bereits angestoßen“, so Grünberger.


“Wir brauchen dazu noch notwendige Infrastruktur für Service, sichere Abstellplätze und Ladestationen,“ sagte Hallitzky.
Auch bei den Themenbereichen Innenentwicklung und Gewerbegebiete fanden sich große Schnittmengen. „Es macht richtig Spaß, dies mit einem Architekten auf dem Rathausstuhl zu diskutieren“, sagte Schuberl in Anspielung auf die Profession Grünbergers. Schuberl überreichte noch eine von ihm verfasste Broschüre zum Thema „Grüne Gewerbegebiete“ und betonte, dass man als Grüner nicht nur dagegen sein dürfe, sondern auch zeigen müsse, wie wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit der Natur möglich sei.


Die Teilnehmer der Grünen bedankten sich für das freundschaftliche Zusammentreffen und verabredeten weitere Informationstreffen bei entsprechenden Gelegenheiten. (hoy)

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