• Am Rande der Burgweihnacht sprachen Grünen-MdL Schuberl und Bürgermeister König (r.) über die Biberproblematik. - Foto: Hundsrucker/PNP

Biber Gipfel vor der Saldenburg

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05. Dez. 2018 –

Saldenburg. Der Biber war das Hauptthema am Besuch des grünen Landtagsabgeordneten Toni Schuberl beim Saldenburger Bürgermeister Max König während der Saldenburger Burgweihnacht. Die Bürgermeister von Saldenburg und Thurmansbang hatten sich vor kurzem im Grafenauer Anzeiger über Probleme mit Bibern in ihren Gemeinden beklagt. „Ein dauerhaftes, flächendeckendes Zusammenleben von Biber und Mensch sei möglich“ ist Schuberl überzeugt, der fünf Jahre lang Biberberater im Landkreis Passau gewesen ist. Dafür sei aber in den ersten Jahrzehnten ein professionelles Bibermanagement notwendig. Härtefälle könnten abgemildert und Kompromisslösungen gefunden werden. „Ich habe ja nichts gegen den Biber, aber wir erhoffen uns eine größere Unterstützung des Landratsamtes, wenn wir ein Problem mit ihm haben“, erklärte König. Ein Abschuss bringe meist auch gar keine Lösung, weiß König, der aktiver Jäger ist, da das Revier sofort wieder nachbesetzt werde. „Oft braucht es nur kleinere Maßnahmen, um den Konflikt zu lösen“, ist sich Schuberl sicher. Beispiele seien Gittermatten in den gefährdeten Bereichen einer Weiherböschung, Drainagen zum Absenken des Wasserspiegels im Biberweiher oder die unbürokratische, schnelle Erlaubnis, einen Biberdamm zu entfernen. Hinzu kommen für Privatleute auch Entschädigungen aus einem staatlichen Fonds. Schuberl versprach, die Angelegenheit weiter im Auge zu behalten und das Bibermanagement im Landkreis Freyung-Grafenau zu kontaktieren.

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