MdL Schuberl fragt die Staatsregierung zur geplanten Grenzstation in Reding

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13. Mai. 2019 –

Der Landtagsabgeordnete Toni Schuberl (Grüne) hat großen Zweifel an der
Notwendigkeit der geplanten Grenzstation in Reding. Um die Gründe für den
geplanten Bau herauszufinden hat er nun eine schriftliche Anfrage bei der
Staatsregierung eingereicht.

Mehrere Gründe sprechen für Schuberl gegen das geplante Vorhaben. Erstens
sei laut Schuberl kein Bedarf vorhanden: „Die derzeitigen Grenzkontrollen
werden hoffentlich enden, bevor in ein paar Jahren die neue Grenzstation
errichtet sein wird.“ Auch für die Durchführung zukünftiger, temporärer
Grenzkontrollen sei laut Schuberl die geplante Station nicht notwendig, da wie
in früheren Fällen auf die Anlage in Suben zurückgegriffen werden könne.
Zweitens sieht Schuberl die potentielle Weiterverwendung als LKW-Parkplatz
skeptisch. Sollte ein solcher Parkplatz tatsächlich notwendig sein, so fänden sich
seiner Meinung nach, bessere Lagen als direkt neben der Ortschaft Reding, die
ohnehin schon sehr vom Lärm geplagt ist. Man könne zum Beispiel bestehende
Parkplätze ausbauen. Drittes Gegenargument ist für Schuberl die Tatsache, dass
direkt in ein Überschwemmungsgebiet gebaut werden soll. Das sei aus
baurechtlicher Sicht problematisch und führt deshalb zu einem massiven
Eingriff in die Umwelt. Die massive Aufschüttung in diesem Gebiet, müsste in
einem anderen Bereich wieder abgetragen werden.

Von den Antworten auf seine schriftliche Anfrage erhofft sich Schuberl endlich
Klarheit, da die bisherigen Aussagen zur Planung nicht nachvollziehbar seien.
Schuberl ist gespannt „ob die Staatsregierung die Planung plausibel begründen
kann, oder ob ihr doch noch auffällt, dass es sich hierbei um eine komplette
Fehlplanung handelt.“

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