• Toni Schuberl am Rednerpult im Plenarsaal
    MdL Toni Schuberl

Schuberl: Staatsregierung muss länderübergreifenden Bahnverkehr fördern

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09. Mär. 2020 –

Im Vorfeld des Besuchs von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert MdL Toni Schuberl (GRÜNE) die Staatsregierung auf, stärker mit der tschechischen Regierung zu kooperieren, um einen attraktiven länderübergreifenden Bahnverkehr zu realisieren. 

Derzeit, führt Schuberl aus, hält sich die Attraktivität der Bahnverbindung in Grenzen. Als Beispiel führt er den Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein an, dort kommt der eine Zug erst an, wenn der andere bereits abgefahren ist. Ein Umstieg und somit ein praxistauglicher grenzüberschreitender Verkehr sei so nicht möglich.

Außerdem sollen die während des kalten Krieges zerstörten Zugverbindungen wiederhergestellt werden. Dazu gehört auch die Strecke zwischen Waldkirchen und Nove Udoli, die eine durchgehende Verbindung von Passau nach Budweis unterbricht.  

Für die Mobilität im ländlichen Raum wären diese Verbindungen laut Schuberl eine starke Aufwertung, da davon sowohl der Nah- als auch der Fernverkehr profitiere. Für Schuberl sind diese Strecken ein wichtiger Baustein, um den Verkehr im ländlichen Raum klimafreundlicher zu gestalten und die Attraktivität der Region zu erhöhen. Schuberl fordert deshalb, dass die Staatsregierung endlich handelt und gemeinsam mit der tschechischen Regierung diese fehlenden Bahnverbindungen ertüchtigt und bestehenden attraktiv gestaltet. So eine Kooperation müsste von höchster Stelle aus koordiniert werden. „Schließen wir endlich die Lücken des kalten Kriegs im Eisenbahnnetz,“ appelliert Schuberl an Ministerpräsident Söder.

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