Toni Schuberl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Klimaschutz und Handwerk

Besuch im Ausbildungszentrum der Kaminkehrer-Innung Niederbayern

22.02.25 –

 

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger, der Landtagsabgeordnete Toni Schuberl und Kreisrat Thomas Maier von Bündnis 90/Die Grünen besuchten wie in den letzten Jahren das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum der Kaminkehrer-Innung Niederbayern in Rimbach. Obermeister Holger Frischhut empfing die Delegation und führte sie durch das Innungshaus sowie das Bildungszentrum.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) alias „Heizungsgesetz“ sowie die kürzlich verabschiedete Reform des Schornsteinfegergesetzes. Obermeister Frischhut lobte die Gesetzesreform: "Die neue Stellvertreterregelung erleichtert die Besetzung von Bezirksstellen, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie was wiederum die Attraktivität der Berufs erhöht.“

Auch Kreisrat Thomas Maier zeigte sich erfreut über die schnelle Umsetzung der Reform: "Die Bundesregierung hat hier zügig gehandelt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Das zeigt, dass praxisnahe Lösungen möglich sind, wenn alle an einem Strang ziehen."

Mit Blick auf das GEG betonte Frischhut: "Das Gesetz ist technologieoffen und bietet 27 verschiedene Möglichkeiten zur Gebäudebeheizung. Als Kaminkehrerinnen und Kaminkehrer sind wir Teil der Energiewende und begleiten diesen Transformationsprozess aktiv."

Bundestagsabgeordnete Schönberger unterstrich die Bedeutung des GEG: "Ein Rückgängigmachen des Gesetzes würde unserer Wirtschaft massiv schaden. Das GEG sorgt für Planungssicherheit und macht das Heizen bezahlbar. Niemand wird allein gelassen, auch wenn der CO2-Preis in Zukunft steigt."

Landtagsabgeordneter Schuberl ergänzte: "Auch wenn Bayern seine Klimaziele nach hinten verschiebt, müssen wir im Gebäudesektor die CO2-Emissionen dringend senken. Die fachliche Unterstützung durch Kaminkehrerinnen, Kaminkehrer und Energieberaterinnen sowie Energieberater ist dabei unerlässlich."

Ein weiteres Thema der Diskussion war die geplante Entbürokratisierung des Brandschutzes durch die bayerische Staatsregierung. Die Landesregierung darf die regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen von Dunstabzügen in gewerblichen Gaststätten nicht streichen! Diese regelmäßigen Überprüfungen durch die Kaminkehrer sind essenziell, um Brände zu verhindern und den Schutz von Gästen und Beschäftigten zu gewährleisten. Die Anwesenden forderten daher nachdrücklich, dass die bestehende Regelung erhalten bleibt und keine Kompromisse bei der Sicherheit eingegangen werden.

Zum Abschluss des Treffens vereinbarten die Abgeordneten und Obermeister Frischhut, den konstruktiven Austausch jährlich fortzusetzen.

Pressemitteilung

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