GRÜNE Vision: Eine S-Bahn für Niederbayern

Die Mobilität der Zukunft muss attraktiv, klimaschonend und flexibel sein. Sie soll Innenstädten Lebensqualität zurückgeben und ländliche Räume verbinden. In Niederbayern besteht dringend Handlungsbedarf. Unser Ziel ist es deshalb, mit einem zuverlässigen integrativ vertakteten und dichten Netz, eine attraktive Alternative zum Individualverkehr zu schaffen. Aus diesem Grund habe ich gemeinsam mit meinem Team ein ein Konzept für den Schienennahverkehr in Niederbayern erarbeitet. Das Konzept nach dem Vorbild einer S-Bahn, soll als Diskussionsgrundlage dienen und sieht viele Verbesserungen im Vergleich zur gegenwärtigen Situation vor. 

Mein Interview zu unserer Vision bei NiederbayernTV findet ihr HIER.

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Erklärungen zu unserer Vision:

Die Verkehrskarte zeigt eine visionäre Ausgestaltung eines zukünftigen Bahnliniennetzes in Niederbayern. Dieses Liniennetz ist vernetzt mit den anliegenden Regionen. In der Verkehrskarte bezeichnet jede Farbe eine eigene Linie. Die Linien unterscheiden sich in der Breite. Je breiter eine Linie ist, desto enger ist der geplante Takt. Schwarz-weiß skizziert ist der Fernverkehr, der ICE und IC Verbindungen beschreibt. Haltepunkte ohne Umstiegsmöglichkeit werden als kleine Vierecke in Linienfarbe dargestellt. Bahnhöfe mit Umstiegsmöglichkeit werden als weiße Vierecke mit schwarzer Umrandung dargestellt (siehe Legende). Streckenabschnitte die neutrassiert oder retrassiert werden müssen, sind schraffiert hinterlegt. Ziel ist es, ein attraktives Gesamtkonzept für einen zukunftsfähigen ÖPNV zu schaffen. Das Rückgrat dieses ÖPNV bildet ein zuverlässiges Bahnnetz. Die Bahnhöfe fungieren als Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern. Sie werden so gestaltet, dass der Umstieg von und zu Bus, Fahrrad, Auto etc. so attraktiv und einfach wie möglich gemacht wird. Die Realisierungsschritte sind nach dem anzunehmenden zeitlichen Aufwand der Realisierung geordnet. Im ersten Schritt werden die sofort umsetzbare Maßnahmen durchgeführt. Im dritten Schritt die zeitaufwändigsten Projekte.

1. Schritt:

Im ersten Schritt der Realisierung wird ein Verkehrsverbund gegründet, um Bus- und Bahnverkehr besser aufeinander abzustimmen und den ÖPNV kundenfreundlich und kostengünstig anzubieten. Die Fahrpläne werden vertaktet und aufeinander abgestimmt. Busse und Züge sollen je nach Takt, zur gleichen Zeit fahren. (Bsp.: Stundentakt: 11:47 Uhr, 12:47 Uhr, 13:47 Uhr etc. Halbstundentakt: 11:34 Uhr, 12:04 Uhr, 12:34 Uhr etc.) Im Zuge dessen sollen die Takte auch verdichtet werden. Im ersten Schritt werden zudem bestehende und fahrbereite Linien in den Regelverkehr überführt. Das ist zum einen die Ilztalbahn zwischen Freyung und Passau und die Bahn zwischen Gotteszell und Viechtach.

2. Schritt:

Im zweiten Schritt ist der zweigleisige Ausbau zwischen Plattling und Landshut zentral. Damit wird ein Halbstunden-Takt zwischen Niederbayern und München eingeführt. Der bestehende Donau-Isar-Express von Passau nach München wird halbstündlich versetzt mit einem Nationalpark-Express von Pilsen über Plattling nach München ergänzt. So kann man im Hauptbahnhof München in den Nationalpark-Express ein- und im Nationalpark aussteigen. Des Weiteren werden während des zweiten Schrittes folgende bestehenden Strecken reaktiviert: Passau – Hauzenberg, Deggendorf – Hengersberg, Landshut – Neuhausen, Eggmühl – Langquaid, Außerdem können Reaktivierungen bei denen bauliche Maßnahmen notwendig sind, begonnen werden. Dazu gehören: Projekte wie die Linie zwischen Arnstorf, Frontenhausen-Marklkofen, Dingolfing (BMW) und Mühldorf, sowie zwischen Vilshofen und Ortenburg.

3. Schritt:

Zuletzt werden, da wo es sinnvoll ist, neue Strecken gebaut. Waldkirchen wird mit Nove Udoli verbunden, um den südlichen Nationalpark Bayerischer Wald im europäischen Netz zu integrieren und eine durchgehende Linie von Passau nach Budweis zu schaffen. Diese soll wenige Zwischenhalte aufweisen. Außerdem werden die Lücken zwischen Freyung und Grafenau, Viechtach und Blaibach geschlossen. Von Pocking nach Bad Füssing wird eine Bahn gebaut. Die Verbindung von Ruhstorf nach Schärding ermöglicht es den Fahrgästen von Mühldorf und aus dem Bäderdreieck eine sehr viel schnellere Verbindung nach Passau, als über die bisherige Strecke. Die bisherige Strecke der Rottalbahn verbindet Bad Füssing mit Passau.

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